StartseiteProjekteBewilligungsverfahren

Die Entnahme von Grundwasser ist rechtlich durch das Wasserhaushaltsgesetz und das Landeswassergesetz geregelt. Im Normalfall wird einem Brunnenbetreiber das Recht zur Grundwasserentnahme zeitlich befristet mittels einer Bewilligung oder Erlaubnis erteilt, die er in Intervallen von 15 oder 30 Jahren neu beantragen muss. Die Anforderungen an solche wasserrechtlichen Bewilligungs- und Erlaubnisverfahren sind aufgrund der umfangreicheren Beweissicherung immer höher geworden.

Wir erstellen für Wasserversorgungsunternehmen, kommunale Wasserversorger, Mineralwasserhersteller, Golfplatzbetreiber und für Industriebetriebe mit eigener Wasserversorgung die erforderlichen Antragsunterlagen und übernehmen die fachtechnische Betreuung während des gesamten Verfahrens. Durch unseren ständigen Kontakt mit den zuständigen Behörden können wir diese Leistungen zielgerichtet und kostenoptimiert erbringen.

Die Antragsunterlagen bestehen zunächst aus einer Dokumentation der Grundwasserentnahmeeinrichtungen (Brunnen) und der Grundwasserüberwachung (Messstellen) sowie der Rohwasseraufbereitung. Dann sind die Grundwassermessdaten (Fördermengen, Wasserstandsmessungen und hydrochemische Rohwasserbeschaffenheit) des zurückliegenden Bewilligungszeitraums auszuwerten, darzustellen und in einer hydrogeologischen Stellungnahme zu erläutern. Bei der Mehrzahl der Wasserwerke reicht im Weiteren eine UVP-Vorprüfung aus, aus deren Ergebnissen wir ein vielfach gefordertes Grundwassermonitoring ableiten. Dieses erlaubt es, Brunnen- oder Wasserwerkstandorte langfristig zu sichern, indem nachteilige Einflüsse frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Referenzen Bewilligung und Erlaubnis